Das Unternehmen der Zukunft agiert in einem Umfeld, das von beispielloser Komplexität, Geschwindigkeit und einer schier unendlichen Datenflut geprägt ist. Um in diesem dynamischen und oft unbarmherzigen Wettbewerb nicht nur zu überleben, sondern erfolgreich zu sein, müssen Organisationen ihre internen Abläufe und ihre fundamentalen Entscheidungsprozesse radikal neu gestalten. Zwei eng miteinander verknüpfte und sich gegenseitig verstärkende Konzepte bilden das Fundament für diese Transformation zum „intelligenten Unternehmen“: die Hyperautomatisierung und die datengesteuerte Entscheidungsfindung. Hyperautomatisierung geht weit über die traditionelle Automatisierung einzelner, repetitiver Aufgaben hinaus und verfolgt das ambitionierte Ziel, jeden Geschäftsprozess, der sinnvollerweise automatisiert werden kann, auch tatsächlich zu automatisieren [2]. Dies wird nicht durch eine einzige Technologie, sondern durch die orchestrierte und intelligente Kombination einer Vielzahl von Werkzeugen erreicht, darunter Robotic Process Automation (RPA), künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML), Process Mining, Natural Language Processing (NLP) und Low-Code-Anwendungsplattformen [5]. Das ultimative Ziel ist nicht nur die inkrementelle Steigerung der Effizienz, sondern die Schaffung einer agilen, anpassungsfähigen und intelligenten Organisation, in der menschliche Mitarbeiter von monotonen Routinetätigkeiten entlastet werden und ihre kognitiven Fähigkeiten auf höherwertige, kreative, empathische und strategische Aufgaben konzentrieren können. Die unverzichtbare Grundlage für diese intelligente Automatisierung ist eine konsequente und tief in der Unternehmenskultur verankerte Praxis der datengesteuerten Entscheidungsfindung, bei der Meinungen, Hierarchien und Bauchgefühle systematisch durch Fakten, Analysen und Prognosen ersetzt werden, die aus den riesigen Datenmengen des Unternehmens gewonnen werden [1, 4].

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Das intelligente Unternehmen der Zukunft

  • Ulrich Karrenberg

摘要

Das Unternehmen der Zukunft agiert in einem Umfeld, das von beispielloser Komplexität, Geschwindigkeit und einer schier unendlichen Datenflut geprägt ist. Um in diesem dynamischen und oft unbarmherzigen Wettbewerb nicht nur zu überleben, sondern erfolgreich zu sein, müssen Organisationen ihre internen Abläufe und ihre fundamentalen Entscheidungsprozesse radikal neu gestalten. Zwei eng miteinander verknüpfte und sich gegenseitig verstärkende Konzepte bilden das Fundament für diese Transformation zum „intelligenten Unternehmen“: die Hyperautomatisierung und die datengesteuerte Entscheidungsfindung. Hyperautomatisierung geht weit über die traditionelle Automatisierung einzelner, repetitiver Aufgaben hinaus und verfolgt das ambitionierte Ziel, jeden Geschäftsprozess, der sinnvollerweise automatisiert werden kann, auch tatsächlich zu automatisieren [2]. Dies wird nicht durch eine einzige Technologie, sondern durch die orchestrierte und intelligente Kombination einer Vielzahl von Werkzeugen erreicht, darunter Robotic Process Automation (RPA), künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML), Process Mining, Natural Language Processing (NLP) und Low-Code-Anwendungsplattformen [5]. Das ultimative Ziel ist nicht nur die inkrementelle Steigerung der Effizienz, sondern die Schaffung einer agilen, anpassungsfähigen und intelligenten Organisation, in der menschliche Mitarbeiter von monotonen Routinetätigkeiten entlastet werden und ihre kognitiven Fähigkeiten auf höherwertige, kreative, empathische und strategische Aufgaben konzentrieren können. Die unverzichtbare Grundlage für diese intelligente Automatisierung ist eine konsequente und tief in der Unternehmenskultur verankerte Praxis der datengesteuerten Entscheidungsfindung, bei der Meinungen, Hierarchien und Bauchgefühle systematisch durch Fakten, Analysen und Prognosen ersetzt werden, die aus den riesigen Datenmengen des Unternehmens gewonnen werden [1, 4].