Die Evolution der drahtlosen Kommunikation ist eine der fundamentalen treibenden Kräfte der modernen Zivilisation und ein Gradmesser für den technologischen Fortschritt. Jede neue Generation von Mobilfunktechnologie, von der analogen Sprachübertragung mit 1G bis zum mobilen Breitband mit 4G, hat die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und miteinander interagieren, tiefgreifend und unumkehrbar verändert. Der Übergang von 4G zu 5G markierte jedoch mehr als nur einen weiteren inkrementellen Fortschritt in Bezug auf Geschwindigkeit; er leitete einen qualitativen Paradigmenwechsel ein, der über schnellere Downloads auf dem Smartphone weit hinausgeht und das technologische Fundament für eine vollständig vernetzte, intelligente und automatisierte Gesellschaft legt. Während die fünfte Generation, 5G, derzeit weltweit ausgerollt wird und ihre vielfältigen Potenziale in Industrie und Gesellschaft zu entfalten beginnt, arbeiten Forscher und Ingenieure in den Laboren von Universitäten und Technologiekonzernen bereits intensiv an der Vision für 6G, die sechste Generation. Diese verspricht, die Grenzen zwischen der physischen, digitalen und sogar der biologischen Welt weiter zu verwischen und eine Ära der allgegenwärtigen, intelligenten Konnektivität einzuläuten [1, 6]. Diese technologische Entwicklung ist untrennbar mit dem umfassenden Konzept des „Internet von Allem“ (Internet of Everything, IoE) verbunden, einer konzeptionellen Erweiterung des bereits bekannten Internets der Dinge (IoT), das nicht nur Geräte, sondern auch Menschen, Prozesse und Daten in ein einziges, intelligentes und kohärentes Netzwerk integriert, um einen bisher unerreichten Grad an Kontext und Relevanz zu schaffen [2].

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Die Zukunft der Konnektivität

  • Ulrich Karrenberg

摘要

Die Evolution der drahtlosen Kommunikation ist eine der fundamentalen treibenden Kräfte der modernen Zivilisation und ein Gradmesser für den technologischen Fortschritt. Jede neue Generation von Mobilfunktechnologie, von der analogen Sprachübertragung mit 1G bis zum mobilen Breitband mit 4G, hat die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und miteinander interagieren, tiefgreifend und unumkehrbar verändert. Der Übergang von 4G zu 5G markierte jedoch mehr als nur einen weiteren inkrementellen Fortschritt in Bezug auf Geschwindigkeit; er leitete einen qualitativen Paradigmenwechsel ein, der über schnellere Downloads auf dem Smartphone weit hinausgeht und das technologische Fundament für eine vollständig vernetzte, intelligente und automatisierte Gesellschaft legt. Während die fünfte Generation, 5G, derzeit weltweit ausgerollt wird und ihre vielfältigen Potenziale in Industrie und Gesellschaft zu entfalten beginnt, arbeiten Forscher und Ingenieure in den Laboren von Universitäten und Technologiekonzernen bereits intensiv an der Vision für 6G, die sechste Generation. Diese verspricht, die Grenzen zwischen der physischen, digitalen und sogar der biologischen Welt weiter zu verwischen und eine Ära der allgegenwärtigen, intelligenten Konnektivität einzuläuten [1, 6]. Diese technologische Entwicklung ist untrennbar mit dem umfassenden Konzept des „Internet von Allem“ (Internet of Everything, IoE) verbunden, einer konzeptionellen Erweiterung des bereits bekannten Internets der Dinge (IoT), das nicht nur Geräte, sondern auch Menschen, Prozesse und Daten in ein einziges, intelligentes und kohärentes Netzwerk integriert, um einen bisher unerreichten Grad an Kontext und Relevanz zu schaffen [2].