Das Genderdeutsche in der Praxis
摘要
Psychologische Tests sollen beweisen, dass die Leute automatisch an Männer denken, wenn sie Maskulina hören. Das ist sehr fraglich. Und wie hält es die Rechtschreibung mit dem Gendern? Setzt die amtliche Rechtschreibung dem Genderdeutschen Grenzen, und wie gehen die Behörden, für die sie eigentlich verbindlich ist, damit um? Mitunter eigenwillig: sie schaffen sich eigene städtische Rechtschreibungen. Manche Pressehäuser und der öffentlich-rechtliche Rundfunk gendern besonders eifrig. Der Rundfunk und die Behörden sind der eigentliche Motor bei der Verbreitung des Genderdeutschen. Gehört das zu ihren Aufgaben? Bisher steht eine deutliche Mehrheit der Leute, denen sie eigentlich dienen sollen, dem Genderdeutschen skeptisch gegenüber. Will man sie umerziehen? Sollen Stadtverwaltungen und Rundfunksender dem Volk vormachen dürfen, wie es politisch korrekt zu sprechen und zu schreiben hat? Hier stellt sich auch die Frage nach dem rechtlichen Status des Genderdeutschen in der Sprache der Gesetze, der Gerichte und der Verwaltung. Sie wird an konkreten Beispielen abgehandelt. Eines davon ist die Straßenverkehrsordnung.