Schweppenhäuser hält Sonnemanns frühen Text Existence and Therapy von 1954 für „die kritische und selbstkritische Vergewisserung über Möglichkeit, Gültigkeit, Wirksamkeit dieser Wissenschaft von Seele und dem Seelischen, seiner Normalität und Anomalität und ihre Grenzen“. Sonnemann ist hier noch kein Dialektiker, er lehnt Hegel ab, weil er dessen Dialektik als abstrakte Negation und als verhärtete Geschichtsphilosophie liest. Schweppenhäuser sieht aber in dieser frühen Arbeit einen Subtext walten, der bereits im Keim die Anwendung „bestimmter Negation“ enthält, die Sonnemann später sein Urteil über Hegel ändern ließ. – Erstveröffentlichung in: Ulrich Sonnemann, Schriften in 10 Bänden, hrsg. v. Paul Fiebig, Band 2: Daseinsanalyse. ‚Existence and Therapy‘. Wissenschaft vom Menschen, Lüneburg: zu Klampen, 2010, S. 9–17.

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Geleitwort zu Ulrich Sonnemann, Schriften, Band 2: Daseinsanalyse. ‚Existence and Therapy‘. Wissenschaft vom Menschen

  • Hermann Schweppenhäuser

摘要

Schweppenhäuser hält Sonnemanns frühen Text Existence and Therapy von 1954 für „die kritische und selbstkritische Vergewisserung über Möglichkeit, Gültigkeit, Wirksamkeit dieser Wissenschaft von Seele und dem Seelischen, seiner Normalität und Anomalität und ihre Grenzen“. Sonnemann ist hier noch kein Dialektiker, er lehnt Hegel ab, weil er dessen Dialektik als abstrakte Negation und als verhärtete Geschichtsphilosophie liest. Schweppenhäuser sieht aber in dieser frühen Arbeit einen Subtext walten, der bereits im Keim die Anwendung „bestimmter Negation“ enthält, die Sonnemann später sein Urteil über Hegel ändern ließ. – Erstveröffentlichung in: Ulrich Sonnemann, Schriften in 10 Bänden, hrsg. v. Paul Fiebig, Band 2: Daseinsanalyse. ‚Existence and Therapy‘. Wissenschaft vom Menschen, Lüneburg: zu Klampen, 2010, S. 9–17.