Rundfunkvortrag aus dem Jahre 1963. Schweppenhäuser vergegenwärtigt sympathisierend die Hauptthesen von Blochs Philosophie, kritisiert Bloch aber auch, weil er mitunter in eine „unkritische Historiosophie“ verfalle. Dadurch werde sozialistische Hoffnung zu einer „Prinzipienlehre der Hoffnung“, „zu einer widersinnigen Ontologie der Revolution gerät.“ Schweppenhäuser sieht zwei Blochs: „den scharfen, ätzenden Kritiker der Verhältnisse“, den es „gegen den materialistischen Geschichtsmetaphysiker, den romantisch-religiösen Bloch zu verteidigen“ gelte. – Ausstrahlung im Rahmen der Internationalen Rundfunk‐ u. Fernseh‐Universität, Reihe: „Philosophische Strömungen der Gegenwart“, 8/1963. Textgrundlage: Typoskript, Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, Archivzentrum.

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Zum Denken Ernst Blochs

  • Hermann Schweppenhäuser

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Rundfunkvortrag aus dem Jahre 1963. Schweppenhäuser vergegenwärtigt sympathisierend die Hauptthesen von Blochs Philosophie, kritisiert Bloch aber auch, weil er mitunter in eine „unkritische Historiosophie“ verfalle. Dadurch werde sozialistische Hoffnung zu einer „Prinzipienlehre der Hoffnung“, „zu einer widersinnigen Ontologie der Revolution gerät.“ Schweppenhäuser sieht zwei Blochs: „den scharfen, ätzenden Kritiker der Verhältnisse“, den es „gegen den materialistischen Geschichtsmetaphysiker, den romantisch-religiösen Bloch zu verteidigen“ gelte. – Ausstrahlung im Rahmen der Internationalen Rundfunk‐ u. Fernseh‐Universität, Reihe: „Philosophische Strömungen der Gegenwart“, 8/1963. Textgrundlage: Typoskript, Universitätsbibliothek Frankfurt am Main, Archivzentrum.