Arbeiten im interdisziplinären naturwissenschaftlichen, informatischen und technikwissenschaftlichen Unterricht
摘要
Die Denk- und Arbeitsweisen in den Naturwissenschaften, der Informatik sowie den Technikwissenschaften sind maßgeblich durch ein empirisches Vorgehen geprägt, das u. a. Beobachtungen, Experimente, Modellierungen, Simulationen und Befragungen umfasst. Fachübergreifende Denk- und Arbeitsweisen stellen dabei ein zentrales Merkmal interdisziplinären Unterrichts dar und finden in den Bildungsplänen in Form prozessbezogener Kompetenzen innerhalb der fachlichen Bildungsstandards besondere Berücksichtigung. Das vorliegende Kapitel 6 widmet sich den grundlegenden Denk- und Arbeitsweisen, die für den interdisziplinären naturwissenschaftlichen, informatischen und technikwissenschaftlichen Unterricht von zentraler Bedeutung sind (Abschn. 6.1). Der thematische Schwerpunkt liegt auf dem Systemdenken, Modellieren und Prozessdenken (Abschn. 6.2), dem Experimentieren (Abschn. 6.3), der Produktentstehung und -entwicklung sowie dem Projektmanagement und der Projektdokumentation (Abschn. 6.4), dem Design Thinking und Making (Abschn. 6.5), dem Messen, Steuern und Regeln (Abschn. 6.6), dem Physical Computing und der Arbeit mit Daten (Abschn. 6.7), dem Computational Thinking und dem Erwerb von Programmierkompetenzen (Abschn. 6.8). Darüber hinaus werden die Grundlagen der Technikfolgenabschätzung (Abschn. 6.9) sowie die Bedeutung der Fachsprache im naturwissenschaftlichen, informatischen und technikwissenschaftlichen Unterricht (Abschn. 6.10) behandelt.