Para Climbing
摘要
Para Climbing, das Wettkampfklettern für AthletInnen mit körperlichen und Sinnesbeeinträchtigungen, entwickelt sich rasant und feiert 2028 sein paralympisches Debüt. Internationale Wettkämpfe finden im adaptierten „Lead“-Format statt und die Klassifizierung der AthletInnen richtet sich nach den Regeln des IPC (International Paralympic Committee). Dabei werden AthletInnen anhand medizinischer Diagnosen und funktioneller Einschränkungen 10 Sportklassen zugeordnet, um faire Wettkampfbedingungen zu gewährleisten. Aktuelle Daten zeigen, dass Verletzungsinzidenz und -schwere im Paraclimbing insgesamt gering sind. Am häufigsten betroffen sind Schulter, Hand und Finger, besonders in Klassen mit neuromuskulären Einschränkungen. Neben Verletzungen sind Schmerzen, erhöhter Schmerzmittelgebrauch, Infekte und Risiken wie REDs zu beachten. Die sportmedizinische Betreuung erfordert daher neben kletterspezifischem Fachwissen vertiefte Kenntnisse zu Klassifikation, individuellen Behinderungen und etwaigen Begleiterkrankungen.