Die Entwicklung von auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Patient:innenmodellen ist ein vielversprechendes Konzept, um dynamische Lernumgebungen zu schaffen, in denen Studierende die Möglichkeit erhalten, Anamnesegespräche zu trainieren. Ein Pretest mit Studierenden aus verschiedenen Gesundheitsstudiengängen untersuchte die Eignung eines Anamnesechatbots. Die Ergebnisse zeigen, dass die sprachlichen Fähigkeiten und die Präzision der Antworten des Chatbots durchweg positiv bewertet wurden. Über 60 % der Testpersonen sahen eine starke Ähnlichkeit zu realen Gesprächen. Eine qualitative Inhaltsanalyse der offenen Fragen deutet darauf hin, dass die Studierenden großes Interesse an der Integration eines solchen Tools in ihre Lehrpraxis haben. Der realistische Ansatz und die Übungsmöglichkeiten werden als Stärken gesehen, während Verbesserungspotenziale für technische und methodische Aspekte bestehen. Zukünftige Schritte umfassen die Evaluierung des Kompetenzzugewinns und die Entwicklung eines menschenähnlichen Avatars.

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„Hallo, ich bin Patient Karl von Hausen“ – Entwicklung von KI-basierten Patientenmodellen für das interprofessionelle und digitale Lernen in den Gesundheitsstudiengängen

  • Klaus Schliz,
  • Katharina Rädel-Ablass,
  • Cornelia Schlick,
  • Sandra Pahr-Hosbach,
  • Hanna Schwendemann,
  • Stephanie Rupp,
  • Marion Roddewig,
  • Claudia Miersch

摘要

Die Entwicklung von auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Patient:innenmodellen ist ein vielversprechendes Konzept, um dynamische Lernumgebungen zu schaffen, in denen Studierende die Möglichkeit erhalten, Anamnesegespräche zu trainieren. Ein Pretest mit Studierenden aus verschiedenen Gesundheitsstudiengängen untersuchte die Eignung eines Anamnesechatbots. Die Ergebnisse zeigen, dass die sprachlichen Fähigkeiten und die Präzision der Antworten des Chatbots durchweg positiv bewertet wurden. Über 60 % der Testpersonen sahen eine starke Ähnlichkeit zu realen Gesprächen. Eine qualitative Inhaltsanalyse der offenen Fragen deutet darauf hin, dass die Studierenden großes Interesse an der Integration eines solchen Tools in ihre Lehrpraxis haben. Der realistische Ansatz und die Übungsmöglichkeiten werden als Stärken gesehen, während Verbesserungspotenziale für technische und methodische Aspekte bestehen. Zukünftige Schritte umfassen die Evaluierung des Kompetenzzugewinns und die Entwicklung eines menschenähnlichen Avatars.