Die Digitalisierung des Gesundheitswesens erreicht zunehmend auch den traditionell menschlich geprägten Bereich der Psychotherapie. Zunehmend wird in der Fachliteratur diskutiert, dass digitale Interventionen ein hohes Potenzial besitzen, die psychische Gesundheitsversorgung zu erweitern und bestehende Defizite im Versorgungssystem zu verringern. Im Rahmen dieser Studie wurde untersucht, inwieweit digitale Interventionen von potenziellen Patient:innen angenommen werden und welche Bedürfnisse im Hinblick auf deren Anwendung bestehen. Die Ergebnisse zeigen: Digitale Angebote werden vor allem dann akzeptiert, wenn sie in menschliche Beziehungen eingebettet sind. Die zugrunde liegende Studie wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität Hamburg gemeinsam mit Prof. Dr. Jonas Schreyögg und Dr. Sebastian Himmler durchgeführt. Ergebnisse und methodische Grundlagen sind in einer englischsprachigen Veröffentlichung publiziert (Phillips et al., Value in Health 24:707–717, 2021).

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Digitales Empowerment braucht Beziehung: Präferenzanalyse digitaler Interventionen für die psychische Gesundheit in der Allgemeinbevölkerung

  • Elena A. Phillips

摘要

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens erreicht zunehmend auch den traditionell menschlich geprägten Bereich der Psychotherapie. Zunehmend wird in der Fachliteratur diskutiert, dass digitale Interventionen ein hohes Potenzial besitzen, die psychische Gesundheitsversorgung zu erweitern und bestehende Defizite im Versorgungssystem zu verringern. Im Rahmen dieser Studie wurde untersucht, inwieweit digitale Interventionen von potenziellen Patient:innen angenommen werden und welche Bedürfnisse im Hinblick auf deren Anwendung bestehen. Die Ergebnisse zeigen: Digitale Angebote werden vor allem dann akzeptiert, wenn sie in menschliche Beziehungen eingebettet sind. Die zugrunde liegende Studie wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität Hamburg gemeinsam mit Prof. Dr. Jonas Schreyögg und Dr. Sebastian Himmler durchgeführt. Ergebnisse und methodische Grundlagen sind in einer englischsprachigen Veröffentlichung publiziert (Phillips et al., Value in Health 24:707–717, 2021).