Die Wissenschaft der Ernährungspsychologie überschneidet sich mit einem großen Teil der Gesundheitspsychologie, da Essverhalten auch eine Form von Gesundheitsverhalten ist. Eine wichtige Fragestellung in diesem Zusammenhang ist die immer wieder zu beobachtende Diskrepanz zwischen Wissen und tatsächlichem Verhalten. Um diese Diskrepanz und damit die Entstehung von individuellem Gesundheitsverhalten, Einflussfaktoren und auch Ansatzpunkten zur Veränderung besser zu verstehen, dienen gesundheitspsychologische Theorien und Modelle. In solchen Modellen werden theoretische Zusammenhänge aufgrund von empirischen Beobachtungen zusammengefasst, um folgenden Untersuchungen oder konkreten Anwendungen als theoretische Basis zu dienen. Zeigen weitere Studien differenziertere oder andere Ergebnisse, können die Modelle entsprechend erweitert und gegebenenfalls angepasst werden. Ziel ist es dabei nicht, sämtliche beeinflussende Faktoren und Zusammenhänge aufzuzeigen, sondern die für die Vorhersage eines Verhaltens besonders aussagekräftigsten zusammenzufassen. Angesichts sehr zahlreicher und unterschiedlicher Modelle kann hier lediglich ein kleiner Überblick gegeben werden, der sich auf auch für den Bereich der Ernährungspsychologie bereits gut untersuchte Theorien fokussiert.

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Gesundheitspsychologische Modelle

  • Katja Kröller

摘要

Die Wissenschaft der Ernährungspsychologie überschneidet sich mit einem großen Teil der Gesundheitspsychologie, da Essverhalten auch eine Form von Gesundheitsverhalten ist. Eine wichtige Fragestellung in diesem Zusammenhang ist die immer wieder zu beobachtende Diskrepanz zwischen Wissen und tatsächlichem Verhalten. Um diese Diskrepanz und damit die Entstehung von individuellem Gesundheitsverhalten, Einflussfaktoren und auch Ansatzpunkten zur Veränderung besser zu verstehen, dienen gesundheitspsychologische Theorien und Modelle. In solchen Modellen werden theoretische Zusammenhänge aufgrund von empirischen Beobachtungen zusammengefasst, um folgenden Untersuchungen oder konkreten Anwendungen als theoretische Basis zu dienen. Zeigen weitere Studien differenziertere oder andere Ergebnisse, können die Modelle entsprechend erweitert und gegebenenfalls angepasst werden. Ziel ist es dabei nicht, sämtliche beeinflussende Faktoren und Zusammenhänge aufzuzeigen, sondern die für die Vorhersage eines Verhaltens besonders aussagekräftigsten zusammenzufassen. Angesichts sehr zahlreicher und unterschiedlicher Modelle kann hier lediglich ein kleiner Überblick gegeben werden, der sich auf auch für den Bereich der Ernährungspsychologie bereits gut untersuchte Theorien fokussiert.