Rolle des Essverhaltens und der Nahrungszusammensetzung auf die Psyche
摘要
Stress oder negative Emotionen können sich durch die Aufnahme von vor allem zucker- oder fettreicher Nahrung reduzieren Dieser und andere damit assoziierte Zusammenhänge scheinen sich schon früh zu etablieren und können so beispielsweise die Tendenz zu nahrungsbezogener Emotionsregulation sowie das Risiko für ernährungsbedingte Erkrankungen erhöhen. Gleichzeitig konnte eine gesunde Ernährung als Schutzfaktor für den Erhalt der psychischen Gesundheit belegt werden, wobei der Einfluss des Essverhaltens dabei sehr vielschichtig ist. Mit der Auswahl an Nahrungsmitteln, die wir zu uns nehmen, aktivieren wir auf der einen Seite Assoziationen oder Erwartungen, die sich auf unsere Stimmung auswirken können. Auf der anderen Seite entscheiden wir damit aber auch die Art und Menge der aufgenommenen Nährstoffe und Energie, wodurch das Belohnungssystem, der Blutzuckerspiegel und andere die psychische Gesundheit beeinflussende körperliche Funktionen beeinflusst werden. Das Zusammenwirken von Makro- und Mikronährstoffen sowie der Gesamtenergie und der Essensstruktur auf die Psyche ist komplex und erfolgt meist über mehrere Wege gleichzeitig.