Gut neunzig Jahre ist es her, dass Wolfgang Pauli zerknirscht bekannte, er habe etwas getan, was ein theoretischer Physiker niemals tun sollte: Er habe ein Teilchen postuliert, das niemals nachgewiesen werden könne. Die Entdeckung des Neutrinos im Jahr 1956 hat Pauli noch miterlebt und mit den Worten kommentiert: „Alles kommt zu dem, der zu warten versteht.“ Das war ein Vierteljahrhundert nach seinem Postulat. Was würde Pauli heute sagen? Hätte er sich vorstellen können, zu welch einem außergewöhnlichen Botenteilchen sich das Neutrino mausern würde?

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Rückblick und Ausblick

  • Christian Spiering

摘要

Gut neunzig Jahre ist es her, dass Wolfgang Pauli zerknirscht bekannte, er habe etwas getan, was ein theoretischer Physiker niemals tun sollte: Er habe ein Teilchen postuliert, das niemals nachgewiesen werden könne. Die Entdeckung des Neutrinos im Jahr 1956 hat Pauli noch miterlebt und mit den Worten kommentiert: „Alles kommt zu dem, der zu warten versteht.“ Das war ein Vierteljahrhundert nach seinem Postulat. Was würde Pauli heute sagen? Hätte er sich vorstellen können, zu welch einem außergewöhnlichen Botenteilchen sich das Neutrino mausern würde?