In seinem „Heine-Handbuch“ verweist Gerhard Höhn in den Erläuterungen und Analysen zu Heines „Deutschland. Ein Wintermährchen“ auf die so oft entfesselte Reimkunst Heines, gibt hierfür einige humorvolle Beispiele wie „Franzosen“ / „Saucen“, „Strohwisch“ / „philosophisch“ oder „Gotte“ / „Sprotte“ und nennt in diesem Kontext Heines Vorwort-Entwurf zur französischen Fassung des gleichen Werkes unter dem Titel „Germania“. Da bedauert der Dichter nämlich, dass in der Prosa-Übertragung das „Wintermährchen“ mit seiner im Original zugleich „melodiösen und possenhaften“ Versform, den „drolligen“ Reimen und „burlesken“ Wortspielen seinen „brillantesten Teil“ einbüße.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Heines aufregende Reimkunst jenseits „klingelnder Gewohnheit“ Wassersuppe bei Xantuppe, leiern auf Liebes-Eiern, Esel im Gedöhsel und andere Tollheiten

  • Eckart Pastor

摘要

In seinem „Heine-Handbuch“ verweist Gerhard Höhn in den Erläuterungen und Analysen zu Heines „Deutschland. Ein Wintermährchen“ auf die so oft entfesselte Reimkunst Heines, gibt hierfür einige humorvolle Beispiele wie „Franzosen“ / „Saucen“, „Strohwisch“ / „philosophisch“ oder „Gotte“ / „Sprotte“ und nennt in diesem Kontext Heines Vorwort-Entwurf zur französischen Fassung des gleichen Werkes unter dem Titel „Germania“. Da bedauert der Dichter nämlich, dass in der Prosa-Übertragung das „Wintermährchen“ mit seiner im Original zugleich „melodiösen und possenhaften“ Versform, den „drolligen“ Reimen und „burlesken“ Wortspielen seinen „brillantesten Teil“ einbüße.