Prinzip 13: Lernbereitschaft – Lebenslang wachsen
摘要
Steve Jobs war ein Mensch mit unstillbarem Wissensdurst. Schon früh interessierte er sich nicht nur für Technologie, sondern auch für Kunst, Design, Philosophie und Spiritualität. Er besuchte Kalligrafiekurse, las spirituelle Schriften und reiste nach Indien auf der Suche nach Sinn und Einsicht. Diese scheinbar ungewöhnliche Mischung aus Neugier und Offenheit prägte sein Denken tief. Jobs hatte die Fähigkeit, über Fachgrenzen hinauszuschauen. Er war lernbereit im besten Sinne. Er strebte scheinbar ständig danach, Dinge tiefer zu verstehen. Wenn ihn etwas faszinierte, dann tauchte er ganz darin ein. Seine Gespräche mit Ingenieuren, Designern und Kreativen waren, so kann man immer wieder lesen, keine bloßen Briefings, er stellte Fragen, hinterfragte Annahmen, lernte mit Leidenschaft. Diese Haltung zog sich durch sein ganzes Leben: Er war überzeugt davon, dass echte Innovation an der Schnittstelle von Technologie und Geisteswissenschaften entsteht. Jobs wollte nicht einfach nur Produkte bauen und verkaufen. Er wollte etwas über Menschen lernen, über Schönheit und über die Wirkung, die daraus resultieren kann. Seine Wissbegier war demnach nicht nur Mittel zum Zweck. Sie war wohl eher Teil seines Wesens. Und genau das machte ihn so außergewöhnlich (dabei keineswegs kritikfrei): Er war nicht nur Erfinder oder Unternehmer, er war ein Lernender, sein Leben lang.