Als nachwachsend werden – im Unterschied zu fossilen, nicht-erneuerbaren Rohstoffen – alle Ausgangsmaterialien für stoffliche und/oder energetische Zwecke genannt, die von Lebewesen gebildet werden und sich demnach immer wieder erneuern bzw. nachwachsen. Nachwachsende Rohstoffe (kurz NawaRos) sind beispielsweise Holz, Öle und Wachse, pflanzliche und tierische Fasern wie Flachs und Wolle. Dazu noch jede Art von Biomasse für die verschiedensten Anwendungen von Biogas bis Zuschlag- oder Füllstoff, beispielsweise in Biokunststoffen zur Stabilisierung. Auch Verbindungen z. B. wie Zucker oder Stärke sind nachwachsende Rohstoffe, etwa bei der Fermentation zu Ethanol (Industriealkohol) oder als Ausgangsmaterial für bioabbaubare Kunststoffe. Dass große Stärkemengen als NawaRo in der Papierherstellung verwendet werden, ist ebenfalls kaum bekannt. Man kann kurz sagen, dass nachwachsende Rohstoffe für den sogenannten Non-Food (Nicht-Nahrung) -Bereich eingesetzt werden, also für energetische als auch stoffliche Anwendungen bis hin zu Arzneien und Medikamenten.

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Nachwachsende Rohstoffe – Chance für neue Kulturpflanzen

  • Maendy Fritz

摘要

Als nachwachsend werden – im Unterschied zu fossilen, nicht-erneuerbaren Rohstoffen – alle Ausgangsmaterialien für stoffliche und/oder energetische Zwecke genannt, die von Lebewesen gebildet werden und sich demnach immer wieder erneuern bzw. nachwachsen. Nachwachsende Rohstoffe (kurz NawaRos) sind beispielsweise Holz, Öle und Wachse, pflanzliche und tierische Fasern wie Flachs und Wolle. Dazu noch jede Art von Biomasse für die verschiedensten Anwendungen von Biogas bis Zuschlag- oder Füllstoff, beispielsweise in Biokunststoffen zur Stabilisierung. Auch Verbindungen z. B. wie Zucker oder Stärke sind nachwachsende Rohstoffe, etwa bei der Fermentation zu Ethanol (Industriealkohol) oder als Ausgangsmaterial für bioabbaubare Kunststoffe. Dass große Stärkemengen als NawaRo in der Papierherstellung verwendet werden, ist ebenfalls kaum bekannt. Man kann kurz sagen, dass nachwachsende Rohstoffe für den sogenannten Non-Food (Nicht-Nahrung) -Bereich eingesetzt werden, also für energetische als auch stoffliche Anwendungen bis hin zu Arzneien und Medikamenten.