Im Dialog mit der liebenden, „gleichmütigen“ Madonna der Kunst als seiner „Herrin“ gewinnt das Ich als der ihr „Dienende“ neues Selbstbewusstsein. Das Gedicht ist ein „transcendentaler reflexiver Act“ und ist damit Transzendentalpoesie. Als Mutter „im Geist“, die Selbstbestimmung fordert und „Wachstum“ ermöglicht, heilt sie die gestörte Mutter-Sohn-Beziehung, unter der das Ich leidet. Sie bringt im Gegensatz zur leiblichen Mutter „Gaben“, die nähren und wachsen lassen. Die Madonna der Dichtung fordert keine Anpassung, sondern führt zur Freiheit.

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Die Madonna im Gedicht

  • Eveline Quentmeier

摘要

Im Dialog mit der liebenden, „gleichmütigen“ Madonna der Kunst als seiner „Herrin“ gewinnt das Ich als der ihr „Dienende“ neues Selbstbewusstsein. Das Gedicht ist ein „transcendentaler reflexiver Act“ und ist damit Transzendentalpoesie. Als Mutter „im Geist“, die Selbstbestimmung fordert und „Wachstum“ ermöglicht, heilt sie die gestörte Mutter-Sohn-Beziehung, unter der das Ich leidet. Sie bringt im Gegensatz zur leiblichen Mutter „Gaben“, die nähren und wachsen lassen. Die Madonna der Dichtung fordert keine Anpassung, sondern führt zur Freiheit.