Recht auf Schutz des Privatlebens, der Familie und Wohnung sowie einen angemessenen Lebensstandard
摘要
Die vielfältigen Folgen des Klimawandels sind nicht nur geeignet, den Menschen in seiner Gesundheit und physischen Existenz zu gefährden, sondern wirken sich darüber hinaus – und oftmals zunächst – auf verschiedenste Aspekte der Lebensgestaltung und des Alltags der Menschen aus. Die Überflutung bewohnter Gebiete als Folge des ansteigenden Meeresspiegels zerstört Häuser, landwirtschaftlich genutztes Land und macht bestimmte Lebensweisen unmöglich. Dadurch können die Schutzbereiche des Rechts auf Schutz des Privatlebens sowie des Rechts auf einen angemessenen Lebensstandard tangiert sein. Im Folgenden wird daher untersucht, inwieweit die Treaty Bodies ihre klimabezogene Praxis bislang daran ausgerichtet haben. Als normative Anknüpfungspunkte kommen hierbei grundsätzlich Art. 17 IPBürg sowie Art. 11 IPwskR, Art. 14 (2) (h) CEDAW, Art. 27 CRC und Art. 5 ICERD in Betracht.