Weltweit stellen Massenanfälle von Verletzten (MANV) bei Terroranschlägen, Naturkatastrophen und schweren Verkehrsunfällen erhebliche Herausforderungen für die Notfalldienste dar. Eine schnelle Einschätzung der Lage, eine Sichtung der Betroffenen zur Einschätzung der Behandlungspriorität sowie der benötigten Ressourcen sind in diesen Szenarien von entscheidender Bedeutung. Obwohl in der Katastrophenmedizin Konzepte zur Priorisierung existieren, ist ein initialer Ressourcenmangel beim MANV typisch. Der Ärztemangel gerade im ländlichen Raum sowie Doppelrollen des ärztlichen Katastrophenschutzpersonals zeigen den Bedarf an einem Umdenken auch in der Katastrophenmedizin. So könnte die gezeigte Ressourcenschonung im Rettungsdienst auch als Effekt beim Ausgleich fehlender personeller Ressourcen im Katastrophenfall genutzt werden.

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Telemedizin im Katastrophenfall

  • Andreas Follmann,
  • Anna Müller

摘要

Weltweit stellen Massenanfälle von Verletzten (MANV) bei Terroranschlägen, Naturkatastrophen und schweren Verkehrsunfällen erhebliche Herausforderungen für die Notfalldienste dar. Eine schnelle Einschätzung der Lage, eine Sichtung der Betroffenen zur Einschätzung der Behandlungspriorität sowie der benötigten Ressourcen sind in diesen Szenarien von entscheidender Bedeutung. Obwohl in der Katastrophenmedizin Konzepte zur Priorisierung existieren, ist ein initialer Ressourcenmangel beim MANV typisch. Der Ärztemangel gerade im ländlichen Raum sowie Doppelrollen des ärztlichen Katastrophenschutzpersonals zeigen den Bedarf an einem Umdenken auch in der Katastrophenmedizin. So könnte die gezeigte Ressourcenschonung im Rettungsdienst auch als Effekt beim Ausgleich fehlender personeller Ressourcen im Katastrophenfall genutzt werden.