Einleitung
摘要
In den gesellschaftlichen Debatten um die nachhaltige Transformation des Zusammenlebens und -wirtschaftens sind in den letzten Jahren Kontroversen zu Tage gefördert worden, die dilemmatischen Charakter haben. Den einen gehen die Maßnahmen insbesondere beim Klimaschutz nicht schnell genug. Tatsächlich nehmen die Folgen der Erderwärmung an Dramatik zu – und es gibt ja wirklich keine Zeit zu verlieren. Die anderen beklagen zu anspruchsvolle Maßnahmen und ein zu großes Tempo bei deren Umsetzung, fühlen sich verunsichert, nicht „mitgenommen“, sehen ihren Wohlstand bedroht. Und das gilt auch für Unternehmen, die um ihre globale Wettbewerbsfähigkeit fürchten. Sie fordern zurecht mehr Zeit für einen „verträglicheren“ Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Aus diesem Dilemma wird ein Weg der Reformen (nicht der Umbrüche) vertreten, der die moralische Verpflichtung zu mehr Nachhaltigkeit (gegen moralisierende Ideologie) „erdet“ an der gegebenen gesellschaftlichen und ökonomischen Situation, aber die Gestaltung des Lebens und Wirtschaftens (gegen neo-liberalen Ökonomismus) nicht dem Markt überlässt, sondern den Menschen und Unternehmen konkrete Schritte einer nachhaltigen Entwicklung, in Richtung der Schaffung nicht nur ökonomischer, sondern auch ökologischer und gesellschaftlich-sozialer Werte abverlangt. Wie Unternehmen diesem Anspruch gerecht werden, wird am Ende im Rahmen einer empirischen Studie erhoben.