Es gibt Momente, in denen eine Tätigkeit so fesselnd ist, dass die Zeit stillzustehen scheint und jede Ablenkung in den Hintergrund tritt. Der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi (1975) nennt diesen Zustand „Flow“. Dabei handelt es sich um einen Bewusstseinszustand, in dem Menschen völlig in eine Aktivität eintauchen und diese intensiv genießen (Bakker, 2008). Dabei ist es egal, ob diese Tätigkeit im privaten oder beruflichen Kontext stattfindet. Im Kern des Flow-Erlebens steht, dass Menschen eine Tätigkeit um ihrer selbst willen ausführen und nicht wegen einer zu erwartenden Belohnung, wie etwa Status, Geld oder Macht (Csíkszentmihályi, 1987). Sie vollziehen manche Tätigkeiten also ausschließlich, weil die Aktivität an sich Wohlbefinden bei ihnen auslöst (Engeser & Vollmeyer, 2005).

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Flow

  • Joachim Albrecht,
  • Esra Çakar,
  • Ngoc Phuong Vi Hoffmeister,
  • Nicolas Burger,
  • Miriam Stocker

摘要

Es gibt Momente, in denen eine Tätigkeit so fesselnd ist, dass die Zeit stillzustehen scheint und jede Ablenkung in den Hintergrund tritt. Der Psychologe Mihály Csíkszentmihályi (1975) nennt diesen Zustand „Flow“. Dabei handelt es sich um einen Bewusstseinszustand, in dem Menschen völlig in eine Aktivität eintauchen und diese intensiv genießen (Bakker, 2008). Dabei ist es egal, ob diese Tätigkeit im privaten oder beruflichen Kontext stattfindet. Im Kern des Flow-Erlebens steht, dass Menschen eine Tätigkeit um ihrer selbst willen ausführen und nicht wegen einer zu erwartenden Belohnung, wie etwa Status, Geld oder Macht (Csíkszentmihályi, 1987). Sie vollziehen manche Tätigkeiten also ausschließlich, weil die Aktivität an sich Wohlbefinden bei ihnen auslöst (Engeser & Vollmeyer, 2005).