Es hat sich gezeigt, dass das Dasein als Opioidkonsument*in – als Opium-Eater, Junkie und dope fiend – als Lebensweise, beziehungsweise Lifestyle, verstanden wird und die literarischen Werke Speichermedien spezifischen Lebenswissens sind. In den Confessions of an English Opium-Eater von Thomas de Quincey ist der Opiumkonsum Teil des „life of a philosopher“. William S. Burroughs bezeichnet den Konsum von Opioiden in Junky als „way of life“, und Ann Marlowe den Heroinkonsum in How to stop time als „state of mind and feeling“. Es sind explorative Texte, die das Wissen über Opioide als verflochtenes Wissen – ‚entangled knowledge‘ – präsentieren, das Teil des wissenschaftlichen Diskurses über Opioide ist. Die literarische Verhandlung von Opioiden stellt eine epistemologische Praxis dar, aus der eine neue Drogen- und Rauschästhetik resultiert.

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Schlussbetrachtung

  • Oliver M. Pawlak

摘要

Es hat sich gezeigt, dass das Dasein als Opioidkonsument*in – als Opium-Eater, Junkie und dope fiend – als Lebensweise, beziehungsweise Lifestyle, verstanden wird und die literarischen Werke Speichermedien spezifischen Lebenswissens sind. In den Confessions of an English Opium-Eater von Thomas de Quincey ist der Opiumkonsum Teil des „life of a philosopher“. William S. Burroughs bezeichnet den Konsum von Opioiden in Junky als „way of life“, und Ann Marlowe den Heroinkonsum in How to stop time als „state of mind and feeling“. Es sind explorative Texte, die das Wissen über Opioide als verflochtenes Wissen – ‚entangled knowledge‘ – präsentieren, das Teil des wissenschaftlichen Diskurses über Opioide ist. Die literarische Verhandlung von Opioiden stellt eine epistemologische Praxis dar, aus der eine neue Drogen- und Rauschästhetik resultiert.