Die Gitterstruktur von Kristallen wird durch spezifische Symmetrieeigenschaften gekennzeichnet. Translationssymmetrie ergibt die 14 Bravais-Gitter. Rotation, Reflexion an einer Spiegelebene und Inversion an einem Punkt ergeben die 32 kristallografischen Punktgruppen. Die im Jahr 1912 durch Max von Laue initiierte Beugung von Röntgenstrahlen an einem Kristall ist der erste experimentelle Beweis für die regelmäßige räumliche Gitterstruktur von Kristallen. Die Grundzüge der Beugungstheorie sowie reziprokes Gitter und Brillouin-Zonen werden erklärt. Das Kapitel endet mit einer Diskussion der Quasikristalle und der verschiedenen Bindungskräfte.

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Geordnete Gitter in Kristallen

  • Rudolf P. Huebener

摘要

Die Gitterstruktur von Kristallen wird durch spezifische Symmetrieeigenschaften gekennzeichnet. Translationssymmetrie ergibt die 14 Bravais-Gitter. Rotation, Reflexion an einer Spiegelebene und Inversion an einem Punkt ergeben die 32 kristallografischen Punktgruppen. Die im Jahr 1912 durch Max von Laue initiierte Beugung von Röntgenstrahlen an einem Kristall ist der erste experimentelle Beweis für die regelmäßige räumliche Gitterstruktur von Kristallen. Die Grundzüge der Beugungstheorie sowie reziprokes Gitter und Brillouin-Zonen werden erklärt. Das Kapitel endet mit einer Diskussion der Quasikristalle und der verschiedenen Bindungskräfte.