Konfokale Laserscanmikroskopie (KLSM, RCM): Durch die Einführung der Konfokalen Laserscanmikroskopie (KLSM, RCM) ist es vor wenigen Jahren zu einer Revolution der bildgebenden Diagnostik in der Dermatologie gekommen. Diese Methode ermöglicht eine optische, schmerzfreie Biopsie direkt am Patienten und eröffnet somit ein Fenster in die Haut. Durch die Bildgebung mittels eines sanften, reflektierenden Laserstrahls erhält der untersuchende Hautarzt eine histologische Untersuchung mit einer eindrucksvollen Auflösung auf Zellniveau von einzelnen, z. B. für Hautkrebs verdächtigen Hautarealen. Die schwarz-weißen Bilder in Graustufen entstehen durch die unterschiedliche Lichtreflektion der verschiedenen Hautbestandteile wie ► Keratin (Horn), ► Melanin (dunkles Pigment) oder ► Kollagen (Bindegewebsfasern). ... Mit der Konfokalen Laserscanmikroskopie kann der Dermatologe sich dann vergewissern, ob eine operative Entfernung der verdächtigen Stellen überhaupt notwendig ist.Wenn sich bei der optischen ► Biopsie der Hautkrebsverdacht bestätigt (s. ► Abb. 4), kann die Hautveränderung direkt mit ausreichendem Sicherheitsabstand oder zumindest komplett entfernt werden. Dadurch wird eine ansonsten durchgeführte blutige Probebiopsie dem Patienten erspart. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Untersuchung von Pigmentmalen, die zur Operation anstehen, aber an ästhetisch ungünstigen Stellen wie Brust, Gesicht oder Dekolleté liegen, in Form einer Zweitmeinung (second opinion). ...

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  • Bernd Kardorff

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Konfokale Laserscanmikroskopie (KLSM, RCM): Durch die Einführung der Konfokalen Laserscanmikroskopie (KLSM, RCM) ist es vor wenigen Jahren zu einer Revolution der bildgebenden Diagnostik in der Dermatologie gekommen. Diese Methode ermöglicht eine optische, schmerzfreie Biopsie direkt am Patienten und eröffnet somit ein Fenster in die Haut. Durch die Bildgebung mittels eines sanften, reflektierenden Laserstrahls erhält der untersuchende Hautarzt eine histologische Untersuchung mit einer eindrucksvollen Auflösung auf Zellniveau von einzelnen, z. B. für Hautkrebs verdächtigen Hautarealen. Die schwarz-weißen Bilder in Graustufen entstehen durch die unterschiedliche Lichtreflektion der verschiedenen Hautbestandteile wie ► Keratin (Horn), ► Melanin (dunkles Pigment) oder ► Kollagen (Bindegewebsfasern). ... Mit der Konfokalen Laserscanmikroskopie kann der Dermatologe sich dann vergewissern, ob eine operative Entfernung der verdächtigen Stellen überhaupt notwendig ist.Wenn sich bei der optischen ► Biopsie der Hautkrebsverdacht bestätigt (s. ► Abb. 4), kann die Hautveränderung direkt mit ausreichendem Sicherheitsabstand oder zumindest komplett entfernt werden. Dadurch wird eine ansonsten durchgeführte blutige Probebiopsie dem Patienten erspart. Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet ist die Untersuchung von Pigmentmalen, die zur Operation anstehen, aber an ästhetisch ungünstigen Stellen wie Brust, Gesicht oder Dekolleté liegen, in Form einer Zweitmeinung (second opinion). ...