Aufgrund erhöhter Prävalenzen psychischer Erkrankungen bei pneumologisch Erkrankten sowie den daraus folgenden negativen Auswirkungen auf Therapietreue und -outcome, Lebensqualität, Hospitalisierungs- und Mortalitätsraten ist eine Kenntnis der häufigsten Störungsbilder im ärztlichen Alltag unverzichtbar. Dies gilt umso mehr, da in der gegenwärtigen pneumologischen Versorgungslage eine nicht ausreichende Berücksichtigung in Diagnostik und Therapie von psychischen Komorbiditäten besteht. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Störungsbilder Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen und somatische Belastungsstörungen und deren spezifisch psychopneumologischen Wechselwirkungen. Es geht praxisnah auf die wesentlichen Merkmale der Störungen ein und skizziert Hypothesen über deren Genese und Aufrechterhaltung.

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Wechselwirkungen psychischer und pneumologischer Störungsbilder

  • Paul Köbler

摘要

Aufgrund erhöhter Prävalenzen psychischer Erkrankungen bei pneumologisch Erkrankten sowie den daraus folgenden negativen Auswirkungen auf Therapietreue und -outcome, Lebensqualität, Hospitalisierungs- und Mortalitätsraten ist eine Kenntnis der häufigsten Störungsbilder im ärztlichen Alltag unverzichtbar. Dies gilt umso mehr, da in der gegenwärtigen pneumologischen Versorgungslage eine nicht ausreichende Berücksichtigung in Diagnostik und Therapie von psychischen Komorbiditäten besteht. Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Störungsbilder Depressionen, Angststörungen, Traumafolgestörungen und somatische Belastungsstörungen und deren spezifisch psychopneumologischen Wechselwirkungen. Es geht praxisnah auf die wesentlichen Merkmale der Störungen ein und skizziert Hypothesen über deren Genese und Aufrechterhaltung.