Einsatzkräfte im Rettungsdienst sehen sich neben einsatzbezogenen Belastungen auch im Wachalltag vielfältigen psychischen Herausforderungen ausgesetzt. Die regelmäßige Zusammenarbeit im Team auf der Rettungswache und die damit verbundenen kollegialen Beziehungen können Konflikte, Unzufriedenheit sowie Über- oder Unterforderung begünstigen. Phasen, in denen Konflikte und Spannungen im Team leicht entstehen oder sich verstärken können, sind oft die Zeiten der gemeinsamen Arbeitsbereitschaft auf den Rettungswachen. Vor diesem Hintergrund stellt die systemische Teamsupervision ein zentrales Instrument zur Prävention bzw. Lösung dar: Sie trägt durch kontinuierliche Reflexionsprozesse zur Bearbeitung teambezogener Anliegen bei, eröffnet neue Perspektiven, fördert lösungsorientiertes Denken und erweitert die Handlungskompetenz der einzelnen Teammitglieder. Dadurch kann sie nicht nur Konflikte verringern, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit steigern, die Zusammenarbeit fördern sowie Kommunikation und Abläufe im Team nachhaltig verbessern. Systemische Teamsupervision ist damit ein wirksames Mittel zur Gesunderhaltung von Rettungskräften und zugleich ein unerlässlicher Baustein für Qualitätssicherung und Weiterentwicklung im professionellen Rettungsdienst. Ihre feste Verankerung als Qualitätsstandard sollte daher konsequent verfolgt werden.

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Systemische Teamsupervision im Rettungsdienst

  • Gordon Heringshausen,
  • Ivo Winterstein

摘要

Einsatzkräfte im Rettungsdienst sehen sich neben einsatzbezogenen Belastungen auch im Wachalltag vielfältigen psychischen Herausforderungen ausgesetzt. Die regelmäßige Zusammenarbeit im Team auf der Rettungswache und die damit verbundenen kollegialen Beziehungen können Konflikte, Unzufriedenheit sowie Über- oder Unterforderung begünstigen. Phasen, in denen Konflikte und Spannungen im Team leicht entstehen oder sich verstärken können, sind oft die Zeiten der gemeinsamen Arbeitsbereitschaft auf den Rettungswachen. Vor diesem Hintergrund stellt die systemische Teamsupervision ein zentrales Instrument zur Prävention bzw. Lösung dar: Sie trägt durch kontinuierliche Reflexionsprozesse zur Bearbeitung teambezogener Anliegen bei, eröffnet neue Perspektiven, fördert lösungsorientiertes Denken und erweitert die Handlungskompetenz der einzelnen Teammitglieder. Dadurch kann sie nicht nur Konflikte verringern, sondern auch die Mitarbeiterzufriedenheit steigern, die Zusammenarbeit fördern sowie Kommunikation und Abläufe im Team nachhaltig verbessern. Systemische Teamsupervision ist damit ein wirksames Mittel zur Gesunderhaltung von Rettungskräften und zugleich ein unerlässlicher Baustein für Qualitätssicherung und Weiterentwicklung im professionellen Rettungsdienst. Ihre feste Verankerung als Qualitätsstandard sollte daher konsequent verfolgt werden.