Philipp Schneider wurde nach seinem Studium Gerichtsmediziner. Er trat 1933 der NSDAP bei. Wegen illegaler NS-Aktivitäten musste er 1936 Österreich verlassen. Nach dem Anschluss wurde er auf den Lehrstuhl für Gerichtliche Medizin der Universität Wien berufen und wurde zu einem einflussreichen Propagandisten der NS-Ideologie. Nach dem Krieg wurde er entlassen und interniert. Danach zog mit seiner schwedischen Frau nach Schweden und arbeitete am gerichtsmedizinischen Institut in Stockholm. Kurz vor seinem Tod 1954 kehrte er nach Österreich zurück.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Schneider, Philipp (1896–1954)

  • Edzard Ernst

摘要

Philipp Schneider wurde nach seinem Studium Gerichtsmediziner. Er trat 1933 der NSDAP bei. Wegen illegaler NS-Aktivitäten musste er 1936 Österreich verlassen. Nach dem Anschluss wurde er auf den Lehrstuhl für Gerichtliche Medizin der Universität Wien berufen und wurde zu einem einflussreichen Propagandisten der NS-Ideologie. Nach dem Krieg wurde er entlassen und interniert. Danach zog mit seiner schwedischen Frau nach Schweden und arbeitete am gerichtsmedizinischen Institut in Stockholm. Kurz vor seinem Tod 1954 kehrte er nach Österreich zurück.