Max de Crinis studierte Medizin in Innsbruck und Graz, wo er 1912 promovierte. Bereits als Student war er ein glühender Nationalsozialist. Wegen diverser illegaler NS-Aktivitäten musste er nach Deutschland auswandern und machte dort beruflich und politisch Karriere. Obschon er trachtete, nicht offiziell benannt zu werden, galt er bald als „graue Eminenz“ der NS-PatientenmordPatientenmorde. Bei Kriegsende versuchte er aus Berlin zu entkommen. Als dieser Versuch misslang, nahm er sich zusammen mit seiner Frau das Leben.

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De Crinis, Max (1889–1945)

  • Edzard Ernst

摘要

Max de Crinis studierte Medizin in Innsbruck und Graz, wo er 1912 promovierte. Bereits als Student war er ein glühender Nationalsozialist. Wegen diverser illegaler NS-Aktivitäten musste er nach Deutschland auswandern und machte dort beruflich und politisch Karriere. Obschon er trachtete, nicht offiziell benannt zu werden, galt er bald als „graue Eminenz“ der NS-PatientenmordPatientenmorde. Bei Kriegsende versuchte er aus Berlin zu entkommen. Als dieser Versuch misslang, nahm er sich zusammen mit seiner Frau das Leben.