1970 bis 1990: Gesetze gegen Luft- und Wasserverschmutzung in der BRD, Ölkrise, neuartige Waldschäden, Umweltverschmutzung im Chemiedreieck der DDR, Nationalparkprogramm der DDR
摘要
Umweltbelastungen und Umweltschutzinitiativen prägen das 1970 einsetzende neunte Kapitel. Göttinger Wissenschaftler machen auf die rasche Versauerung von Waldböden in westdeutschen Mittelgebirgen aufmerksam; sie halten ein Waldsterben für möglich. Gesetze gegen Luft- und Wasserverschmutzung schaffen Verbesserungen in der BRD. Der Reaktorunfall in Tschernobyl verunsichert staatliche Institutionen und die Bevölkerung in beiden deutschen Staaten. Die Widerstände gegen den Bau von Kernkraftwerken, Wiederaufarbeitungsanlagen und Endlager wachsen in der BRD stark. In den 1980er-Jahren untersuchen Umweltschützerinnen und Umweltschützer die unerträgliche Verschmutzung von Böden und Gewässern im Chemiedreieck der DDR. Umweltgruppen bilden in der DDR einen Kern der friedlichen Revolution, die zur Herstellung der deutschen Einheit führt. Kurz vor dieser beschließt der Ministerrat der DDR die Unterschutzstellung von 14 wertvollen Großschutzgebieten.