1788 bis 1870: Erste chemische Fabrik, „Achtzehnhundertunderfroren“, Rheinbegradigung, Ausrottung der Wölfe, Agrarrevolution durch Albrecht Daniel Thaer, Philipp Carl Sprengel und Justus von Liebig
摘要
Die Konstituierung der ersten chemischen Fabrik 1788 eröffnet das fünfte Kapitel und gibt einen Anstoß für die bis heute anhaltende Chemisierung der Welt. Die Besteigung des Chimborazo macht Alexander von Humboldt berühmt. Ein Vulkanausbruch im Jahr 1815 verändert über Jahre das Wetter. Bald gibt es keine Wölfe und Braunbären mehr nördlich der Alpen. Vom Europäischen Biber verbleibt nur eine kleine Restpopulation an der Elbe. Der Oberrhein wird gebändigt und um 81 Kilometer verkürzt, artenreiche Feuchtgebiete verschwinden zugunsten von Äckern; Malariaepidemien treten nun seltener auf. Der Ludwig-Donau-Main-Kanal verbindet Main und Donau. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse verändern die Landwirtschaft stark. Albrecht Daniel Thaer löst eine Ökonomisierung der Landwirtschaft aus, Philipp Carl Sprengel und Justus von Liebig ermöglichen eine Chemisierung des Landbaus. Teer aus Wietze dient zur Befestigung Hamburger Gehwege, die beim großen Stadtbrand in Flammen aufgehen.