Die Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in die Strukturen und Prozesse von Hochschulen stellt ohne gesetzliche Rahmenbedingungen eine zentrale Herausforderung dar, insbesondere im Hinblick auf die Erreichung von Klimaneutralität. Das Projekt KlimaPlanReal zeigt auf, wie partizipative und innovative Methoden zur Bewältigung dieser Herausforderung eingesetzt werden können. Durch die Kombination von Planungszellen und Reallaboren als zentrale Elemente konnten Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, die eine beschleunigte Transformation in Richtung Nachhaltigkeit an fünf Hochschulen in Sachsen-Anhalt ermöglichen. In diesem Beitrag wird dargelegt, wie der partizipative Ansatz des Hochschulklimarats, in dem alle Mitgliedergruppen der Universität vertreten sind, dazu beigetragen hat, maßgeschneiderte und umsetzbare Lösungen für die impactrelevanten Transformationsfelder Mobilität, Energie und Ernährung zu entwickeln. Das Transferlabor, das als Methode des Realexperiments fungiert, dient als Testumgebung für die praktische Umsetzung dieser Maßnahmen. Dieser innovative Ansatz zeigt nicht nur das Potenzial für die erfolgreiche Implementierung von Klimaschutzmaßnahmen an Hochschulen, sondern kann auch als Modell für andere Bildungseinrichtungen in der DACH-Region dienen. Der Beitrag erörtert die bisher erzielten Ergebnisse und diskutiert die Übertragbarkeit der angewandten Methoden auf andere Hochschulen, um eine nachhaltige Entwicklung im Bildungsbereich zu fördern.

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Partizipative und innovative Ansätze zur Förderung der Klimaneutralität an Hochschulen: Das Projekt KlimaPlanReal als Modell für die DACH-Region

  • Christian Künzel,
  • Silke Rühmland,
  • Karen Kastner,
  • Clara Elisa Simon,
  • Ellen Matthies

摘要

Die Integration von Nachhaltigkeitsprinzipien in die Strukturen und Prozesse von Hochschulen stellt ohne gesetzliche Rahmenbedingungen eine zentrale Herausforderung dar, insbesondere im Hinblick auf die Erreichung von Klimaneutralität. Das Projekt KlimaPlanReal zeigt auf, wie partizipative und innovative Methoden zur Bewältigung dieser Herausforderung eingesetzt werden können. Durch die Kombination von Planungszellen und Reallaboren als zentrale Elemente konnten Maßnahmen entwickelt und umgesetzt werden, die eine beschleunigte Transformation in Richtung Nachhaltigkeit an fünf Hochschulen in Sachsen-Anhalt ermöglichen. In diesem Beitrag wird dargelegt, wie der partizipative Ansatz des Hochschulklimarats, in dem alle Mitgliedergruppen der Universität vertreten sind, dazu beigetragen hat, maßgeschneiderte und umsetzbare Lösungen für die impactrelevanten Transformationsfelder Mobilität, Energie und Ernährung zu entwickeln. Das Transferlabor, das als Methode des Realexperiments fungiert, dient als Testumgebung für die praktische Umsetzung dieser Maßnahmen. Dieser innovative Ansatz zeigt nicht nur das Potenzial für die erfolgreiche Implementierung von Klimaschutzmaßnahmen an Hochschulen, sondern kann auch als Modell für andere Bildungseinrichtungen in der DACH-Region dienen. Der Beitrag erörtert die bisher erzielten Ergebnisse und diskutiert die Übertragbarkeit der angewandten Methoden auf andere Hochschulen, um eine nachhaltige Entwicklung im Bildungsbereich zu fördern.