Großmutter
摘要
Die Erinnerung an die jüdische Großmutter Gisela Kremer, geborene Rabinek (1868–1942), die 1942 (mit ihrem Sohn Felix und ihrer Tochter Erna) von Wien nach Minsk (Vernichtungsstätte Maly Trostinec) deportiert und dort ermordet wurde, ist in Ilse Aichingers Werk sehr präsent und nimmt verschiedene Formen an, die sich im Lauf der Jahre wandeln. Sie sind narrativ-fiktional, poetisch verdichtet, lakonisch-faktisch, fragmentarisch oder verschlüsselt.