Kino und Film
摘要
Kino ist im Werk Ilse Aichingers Methode und Metapher. Filmische Verfahren organisieren ihr Schreiben als nicht-lineares, reversibles, montiertes. Im Kino gelingt aber auch eine verborgene Kommunikation mit der Vergangenheit. Im Dunkel der Projektion kann Aichinger einer Geschichte der Verfolgung und Vernichtung begegnen, um die ihr Werk kreist, das im Symbolischen nicht repräsentiert werden kann. Deshalb bleibt das Kino für Aichinger eine Krypta, in der sich Identifikationen als Fiktionen, Fragmentierungen und Verfremdungen im Verschwinden realisieren lassen.