Im neunten Kapitel geht es um die Aufteilung von risikobehafteten Erfolgen auf eine Gruppe von Entscheidern (z. B. die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft). Für die Erfolgs- bzw. Risikoteilung werden zwei unterschiedliche Kriterien angelegt, und für beide Kriterien wird gezeigt, wie eine Regel für die Erfolgsteilung ermittelt werden kann und welche Eigenschaften sie hat. Das erste Kriterium ist das der Pareto-Effizienz. Es wird zugrunde gelegt, um zu untersuchen, wie die Aufteilung gegebener Erfolge ausgestaltet werden muss, um die Wohlfahrt der Gruppe zu maximieren. Das zweite Kriterium ist das der Anreizkompatibilität. Sind die Erfolge nicht gegeben, sondern resultieren aus Entscheidungen der Gruppe, so wird das Kriterium der Anreizkompatibilität zugrunde gelegt, um zu analysieren, wie die Erfolgsteilung ausgestaltet werden muss, damit alle Mitglieder der Gruppe einmütige finanzielle Präferenzen bezüglich der erwogenen Alternativen haben.

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Erfolgs- und Risikoteilung

  • Helmut Laux,
  • Robert M. Gillenkirch,
  • Heike Y. Schenk-Mathes

摘要

Im neunten Kapitel geht es um die Aufteilung von risikobehafteten Erfolgen auf eine Gruppe von Entscheidern (z. B. die Gesellschafter einer Kapitalgesellschaft). Für die Erfolgs- bzw. Risikoteilung werden zwei unterschiedliche Kriterien angelegt, und für beide Kriterien wird gezeigt, wie eine Regel für die Erfolgsteilung ermittelt werden kann und welche Eigenschaften sie hat. Das erste Kriterium ist das der Pareto-Effizienz. Es wird zugrunde gelegt, um zu untersuchen, wie die Aufteilung gegebener Erfolge ausgestaltet werden muss, um die Wohlfahrt der Gruppe zu maximieren. Das zweite Kriterium ist das der Anreizkompatibilität. Sind die Erfolge nicht gegeben, sondern resultieren aus Entscheidungen der Gruppe, so wird das Kriterium der Anreizkompatibilität zugrunde gelegt, um zu analysieren, wie die Erfolgsteilung ausgestaltet werden muss, damit alle Mitglieder der Gruppe einmütige finanzielle Präferenzen bezüglich der erwogenen Alternativen haben.