Mischung von Risiken
摘要
Im achten Kapitel wird untersucht, wie ein risikoaverser Entscheider Risiken durch Portefeuillebildung mischen und so eine optimale Gesamtposition herstellen kann. Der klassische Anwendungsfall für dieses allgemeine Problem der Diversifikation ist die Bildung eines Portefeuilles aus Wertpapieren (z. B. Aktien). Für die Diversifikation ist von grundlegender Bedeutung, dass das Gesamtrisiko eines Portefeuilles maßgeblich von den Kovarianzen (bzw. Korrelationen) zwischen den Wertpapieren abhängt. Die Ermittlung optimaler Portefeuilles wird auf der Basis zweier alternativer Vorgehensweisen aufgezeigt. Die erste beruht auf einem Erwartungsnutzenkalkül, die zweite liegt der Portefeuille-Theorie nach Markowitz zugrunde. Diese unterstellt, dass sich der Entscheider am (μ,σ)-Prinzip orientiert und auf einer ersten Stufe die Menge der (μ,σ)-effizienten Portefeuilles ermittelt, um anschließend auf einer zweiten Stufe das für ihn optimale Portefeuille auszuwählen.