In Gesundheitseinrichtungen unterstützt die klinische Sozialarbeit parallel zur Therapie, Rehabilitation und der Organisation der Nachsorge durch Beratung in sozialen und finanziellen Fragen. Aufgrund von fehlenden Ressourcen und komplexen Bedürfnissen der Betroffenen ist die interprofessionelle Zusammenarbeit von Sozialarbeitenden, Ärzten, Ärztinnen und Pflegekräften häufig herausgefordert. In der Fallstudie wird der Frage nachgegangen, wie Laterale Führung durch die Stärkung interdisziplinärer Zusammenarbeit, offene Kommunikation und die Integration verschiedener Berufsfelder trotz hierarchischer Strukturen positiv und unterstützend in einem Team in einem Kinderkrebszentrum beitragen kann. Zum Team zählen neben zwei Ärzten eine Kinderkrankenpflegerin, eine Sozialarbeiterin, eine Physiotherapeutin und eine Alltagsbegleiterin. Die Entscheidungen werden von den Ärzten dominiert, obwohl die Fallberatungen stets konsularisch verlaufen. Dies führt zu Unzufriedenheit bei den Teammitgliedern und den Patienten, Patientinnen. Hier bietet die Laterale Führung Möglichkeiten, Hierarchien zu überwinden, verschiedene Fachkenntnisse zu integrieren, Kooperationen zu stärken, eine Kultur des Vertrauens und der offenen Kommunikation zu fördern und gemeinsam auf die Betroffenen ausgerichtete Lösungen zu erarbeiten.

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Fallstudie: Interprofessionelle Zusammenarbeit in der klinischen Sozialarbeit

  • Cornelia M. Enger,
  • Maik Arnold

摘要

In Gesundheitseinrichtungen unterstützt die klinische Sozialarbeit parallel zur Therapie, Rehabilitation und der Organisation der Nachsorge durch Beratung in sozialen und finanziellen Fragen. Aufgrund von fehlenden Ressourcen und komplexen Bedürfnissen der Betroffenen ist die interprofessionelle Zusammenarbeit von Sozialarbeitenden, Ärzten, Ärztinnen und Pflegekräften häufig herausgefordert. In der Fallstudie wird der Frage nachgegangen, wie Laterale Führung durch die Stärkung interdisziplinärer Zusammenarbeit, offene Kommunikation und die Integration verschiedener Berufsfelder trotz hierarchischer Strukturen positiv und unterstützend in einem Team in einem Kinderkrebszentrum beitragen kann. Zum Team zählen neben zwei Ärzten eine Kinderkrankenpflegerin, eine Sozialarbeiterin, eine Physiotherapeutin und eine Alltagsbegleiterin. Die Entscheidungen werden von den Ärzten dominiert, obwohl die Fallberatungen stets konsularisch verlaufen. Dies führt zu Unzufriedenheit bei den Teammitgliedern und den Patienten, Patientinnen. Hier bietet die Laterale Führung Möglichkeiten, Hierarchien zu überwinden, verschiedene Fachkenntnisse zu integrieren, Kooperationen zu stärken, eine Kultur des Vertrauens und der offenen Kommunikation zu fördern und gemeinsam auf die Betroffenen ausgerichtete Lösungen zu erarbeiten.