Um den vielfältigen Veränderungsnotwendigkeiten und daraus resultierenden Handlungserfordernissen entsprechen zu können, bedarf es einer Anpassung von Leistungen, Prozessen und Strukturen, die zugleich von einer (sozialen) Innovationsfähigkeit zeugen (Früchtel, Budde & Cyprian, 2013; Botzum, Moos & Peters, 2015). Auf individueller Ebene sind Innovatoren, Innovatorinnen mit spezifischem Wissen, Kompetenzen und Werten von entscheidender Bedeutung (Romijn & Albaladejo, 2002; Armbruster et al., 2005). Innovatoren, Innovatorinnen verfügen über die Fähigkeit, komplexe Anforderungen durch den Einsatz von Wissen, von kognitiven und praktischen Fähigkeiten sowie sozialen Verhaltenskomponenten, wie Haltung, Motivation und Werten, erfolgreich zu bewältigen (OECD, 2005, S. 7). Sie gestalten betriebliche Strukturen (Staudt et al., 2002), wobei sie in ihrem Handeln von den sie umgebenden (innovations-)fördernden Umfeldbedingungen beeinflusst werden. Daher zeugen innovative Organisationen von mehr als der Summe der Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden. Die Förderung von Innovationen und Innovationsfähigkeit erfordert individuelle und organisationale Kompetenzen. Organisationale Kompetenzen basieren auf sozialen Beziehungen, stabilen, belastbaren Strukturen und anpassungsfähigen Prozessen. In diesem Kapitel wird erörtert, was Innovationsfähigkeit, innovationsförderliche und -orientierte Handlungskompetenzen, ein Innovationsmanagement und (soziale) Innovationen auszeichnen. Diskutiert werden Modelle aus dem Bereich der Innovationskompetenzen, der Lateralen Führung sowie der Personal- und Organisationsentwicklung, speziell im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit und des Sozialmanagements.

错误:搜索内容不能为空,请输入英文关键词
错误:关键词超出字数限制,请精简
高级检索

Innovationsorientierte Handlungskompetenz für lateral Führende im mittleren und unteren Management sozialer Dienstleistungsorganisationen

  • Cornelia M. Enger,
  • Maik Arnold

摘要

Um den vielfältigen Veränderungsnotwendigkeiten und daraus resultierenden Handlungserfordernissen entsprechen zu können, bedarf es einer Anpassung von Leistungen, Prozessen und Strukturen, die zugleich von einer (sozialen) Innovationsfähigkeit zeugen (Früchtel, Budde & Cyprian, 2013; Botzum, Moos & Peters, 2015). Auf individueller Ebene sind Innovatoren, Innovatorinnen mit spezifischem Wissen, Kompetenzen und Werten von entscheidender Bedeutung (Romijn & Albaladejo, 2002; Armbruster et al., 2005). Innovatoren, Innovatorinnen verfügen über die Fähigkeit, komplexe Anforderungen durch den Einsatz von Wissen, von kognitiven und praktischen Fähigkeiten sowie sozialen Verhaltenskomponenten, wie Haltung, Motivation und Werten, erfolgreich zu bewältigen (OECD, 2005, S. 7). Sie gestalten betriebliche Strukturen (Staudt et al., 2002), wobei sie in ihrem Handeln von den sie umgebenden (innovations-)fördernden Umfeldbedingungen beeinflusst werden. Daher zeugen innovative Organisationen von mehr als der Summe der Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden. Die Förderung von Innovationen und Innovationsfähigkeit erfordert individuelle und organisationale Kompetenzen. Organisationale Kompetenzen basieren auf sozialen Beziehungen, stabilen, belastbaren Strukturen und anpassungsfähigen Prozessen. In diesem Kapitel wird erörtert, was Innovationsfähigkeit, innovationsförderliche und -orientierte Handlungskompetenzen, ein Innovationsmanagement und (soziale) Innovationen auszeichnen. Diskutiert werden Modelle aus dem Bereich der Innovationskompetenzen, der Lateralen Führung sowie der Personal- und Organisationsentwicklung, speziell im Arbeitsfeld der Sozialen Arbeit und des Sozialmanagements.