1831–1840: Zurück in die Kälte: Der Temperaturtrend kehrt sich wieder um
摘要
Zurück in die Kälte. Der Temperaturtrend kehrt sich wieder um. Erneut dominiert die Kälte, es wirkt sich aber auch die hohe witterungsklimatische Variabilität aus. Dabei lassen sich besonders Betroffene, aber auch Begünstigte identifizieren. Einmal mehr zeigen sich regionale, auch konfliktbeladene soziale Unterschiede, ebenso werden die Akzentuierungen zwischen Stadt und Land deutlich. Inmitten der Kälte tritt der wärmste Winter des Jahrhunderts auf. Der Winter 1833/34 beschert Temperaturgefühle wie am Mittelmeer. Bemerkenswert ist auch die Dürretrilogie von 1834, 1835 und 1836, in denen die klassischen Folgen auftreten, die sich in spezifische Wirkpfade kleiden lassen. Die Dürresequenz bedeutet Ertragseinbußen, Preissteigerungen, Brände, Wassermangel, Krankheiten und Konflikte. Stürme führen 1833 zu Problemen beim Verkehrs- und beim Nachrichtenwesen und zerstören Windmühlen. Die Diskurse um den Klimawandel als Folge von Entwässerung und Entwaldung setzen sich fort; weiterhin werden historische Vergleiche gezogen.