Der Kölner Fragebogen zur Sprachlosigkeit (KFS) dient der Erfassung der intentionalen, non-intentionalen und emotionalen Sprachlosigkeit. Die Sprachlosigkeit stellt bislang keine eigenständige psychologische Theorie und kein eigenes psychologisches Konzept dar, sondern basiert auf linguistischen Theorien zur Wort- und Sprachproduktion sowie Theorien und Konzepten der Psychologie, insbesondere der Kognitions- und Emotionsforschung (Abschn.  2.4.1 , 2.4.2 und 2.4.3 ). Sprachlosigkeit wird als ein Schweigen und Nicht-Sprechen in der Gesprächssituation, während Gesprächen und während der verbalen Kommunikation verstanden. Die drei Komponenten der Sprachlosigkeit sind die intentionale Sprachlosigkeit (Abschn.  2.1.1 ), die non-intentionale Sprachlosigkeit (Abschn.  2.1.2 ) und emotionale Sprachlosigkeit (Abschn.  2.1.3 ). Sie basieren auf grundlegenden Überlegungen zur Sprachproduktion in Gesprächssituationen (Abschn.  2.2 ) und auf psychologischen Theorien und Konzepten, die jeder der drei Komponenten zugeordnet sind (Tab. 3.1).

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Testkonstruktion des Kölner Fragebogens zur Sprachlosigkeit

  • Michael Kusch,
  • Thilo Dietz,
  • Vera Schiewer,
  • Hildegard Labouvie

摘要

Der Kölner Fragebogen zur Sprachlosigkeit (KFS) dient der Erfassung der intentionalen, non-intentionalen und emotionalen Sprachlosigkeit. Die Sprachlosigkeit stellt bislang keine eigenständige psychologische Theorie und kein eigenes psychologisches Konzept dar, sondern basiert auf linguistischen Theorien zur Wort- und Sprachproduktion sowie Theorien und Konzepten der Psychologie, insbesondere der Kognitions- und Emotionsforschung (Abschn.  2.4.1 , 2.4.2 und 2.4.3 ). Sprachlosigkeit wird als ein Schweigen und Nicht-Sprechen in der Gesprächssituation, während Gesprächen und während der verbalen Kommunikation verstanden. Die drei Komponenten der Sprachlosigkeit sind die intentionale Sprachlosigkeit (Abschn.  2.1.1 ), die non-intentionale Sprachlosigkeit (Abschn.  2.1.2 ) und emotionale Sprachlosigkeit (Abschn.  2.1.3 ). Sie basieren auf grundlegenden Überlegungen zur Sprachproduktion in Gesprächssituationen (Abschn.  2.2 ) und auf psychologischen Theorien und Konzepten, die jeder der drei Komponenten zugeordnet sind (Tab. 3.1).