Spezielle Überlegungen bei Sportverletzungen der Schulter
摘要
Bei einem glenohumeralen Innenrotationsdefizit (GIRD) handelt es sich um eine der häufigsten Adaptationen an der dominanten Schulter bei Überkopfsportathleten. Ein GIRD wurde ursprünglich mit einem Innenrotationsdefizit von ≥ 20° im Vergleich zur Gegenseite definiert. Dabei wird auf eine Beurteilung im Zusammenhang mit dem individuellen Gesamtbewegungsausmaß, d. h. der Innenrotation und Außenrotation, hingewiesen. Einige Autoren definieren bei Überkopfsportathleten ein normales anatomisches GIRD mit einem Innenrotationsdefizit von weniger als 18–20° bei einem symmetrischem Gesamtbewegungsausmaß. Ein pathologisches GIRD bezeichnet ein Innenrotationsdefizit von mehr als 18–20° und einer Reduktion des Gesamtbewegungsausmaßes von mehr als 5° im Seitenvergleich. Das heißt, neben der Messung der Innenrotation im Seitenvergleich spielt immer auch die Messung des Gesamtbewegungsausmaßes eine Rolle.