Turbinen und Suffizienz – Wasserkraft in der Literatur
摘要
Der Artikel geht verschiedenen literarischen Stationen der Wasserkraft und Flussregulierung im 20. und 21. Jahrhundert nach. Im 20. Jahrhundert, bei Christoph Ransmayr und Elfriede Jelinek, werden Tragödien technischer Effizienz verhandelt. Im Zentrum stehen dabei die monumentalen Stauwerke im hochalpinen Kaprun. Im 21. Jahrhundert erscheinen andere literarische Präferenzen: Clemens J. Setz entwirft Bilder einer vielfältigen und zugleich disjunkten symbolischen Besetzung von Technik und Infrastruktur im Anthropozän. Nell Zink engagiert sich für die Deregulierung von Flüssen in den Formen und Gattungsregeln des Bildungsromans.