Aggregierung und Maximierung
摘要
‚Aggregierung‘ bedeutet in der Wohlfahrtsethik die Bestimmung der moralischen Wünschbarkeit eines Ereignisses oder Zustandes aus den Nutzen der von ihm Betroffenen. Im Utilitarismus werden dazu die Nutzen der Betroffenen addiert. Der Artikel erklärt den Sinn der Aggregation (Bildung einer moralischen Wünschbarkeit von Alternativen für die Entscheidungsfindung z. B. aus der Sicht eines unparteiischen Beobachters oder eines empathischen Subjekts), alternative Arten der Aggregation und die technischen Voraussetzungen. Das Ziel der Aggregation ist letztlich, auf Basis der gewonnenen moralischen Bewertung der Alternativen die beste Alternative auszuführen (Maximierung). Der Handlungsutilitarismus gebietet dann, bei allen Entscheidungen zu maximieren. Der reale Regel- und der reale Normen-, Institutionen- und Instrumenteutilitarismus fordert hingegen begrenzte Optimierungen. Der Artikel schließt mit der Diskussion von Einwänden gegen die Aggregierung und Maximierung.