Schwindel ist eine häufige Beschwerde, eine Missempfindung, jedoch keine Erkrankung an und für sich. Schwindel ist für manche Menschen eine einmalige, für andere eine häufige Erfahrung. Allerdings kann Schwindel für jeden Betroffenen etwas anderes bedeuten. Für manche ist es lediglich eine schwer fassbare körperliche Missempfindung. Andere bezeichnen damit eine ungewohnte, fälschliche Wahrnehmung der Umgebung, z. B. als drehende oder schwankende Bewegung der Dinge, die sie umgeben. Wieder andere empfinden ein Dreh- oder Schwankgefühl ihres Körpers, meist im Bereich des Kopfs, oder eine Benommenheit („wie ein Bier zu viel“). Auch eine subjektiv empfundene Störung der räumlichen Orientierung ist möglich: Was ist oben, was unten? Wo bin ich gerade? Das macht es für Patienten und Ärzte häufig schwierig, die Beschwerden richtig einzuordnen. Die Art des Schwindels ist für die richtige Diagnosestellung meist gar nicht so wichtig. Wichtig ist jedoch der zeitliche Verlauf der Beschwerden. Manche Schwindelformen verursachen Dauerbeschwerden, andere treten in Episoden auf, andere wiederum plötzlich und länger andauernd. Im letzteren Fall ist Vorsicht geboten: Es könnte auch ein Schlaganfall sein. Und schließlich gibt es Patienten mit der Kombination dieser zeitlichen Verläufe. Die möglichen Auslöser des Schwindels, z. B. Lageänderungen, sowie begleitende Beschwerden, die vom Ohr oder von zentralen Hirnregionen wie Hirnstamm oder Kleinhirn ausgehen können, sind ebenfalls wichtig.

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Einleitung

  • Michael Strupp,
  • Alexander A. Tarnutzer,
  • Doreen Huppert

摘要

Schwindel ist eine häufige Beschwerde, eine Missempfindung, jedoch keine Erkrankung an und für sich. Schwindel ist für manche Menschen eine einmalige, für andere eine häufige Erfahrung. Allerdings kann Schwindel für jeden Betroffenen etwas anderes bedeuten. Für manche ist es lediglich eine schwer fassbare körperliche Missempfindung. Andere bezeichnen damit eine ungewohnte, fälschliche Wahrnehmung der Umgebung, z. B. als drehende oder schwankende Bewegung der Dinge, die sie umgeben. Wieder andere empfinden ein Dreh- oder Schwankgefühl ihres Körpers, meist im Bereich des Kopfs, oder eine Benommenheit („wie ein Bier zu viel“). Auch eine subjektiv empfundene Störung der räumlichen Orientierung ist möglich: Was ist oben, was unten? Wo bin ich gerade? Das macht es für Patienten und Ärzte häufig schwierig, die Beschwerden richtig einzuordnen. Die Art des Schwindels ist für die richtige Diagnosestellung meist gar nicht so wichtig. Wichtig ist jedoch der zeitliche Verlauf der Beschwerden. Manche Schwindelformen verursachen Dauerbeschwerden, andere treten in Episoden auf, andere wiederum plötzlich und länger andauernd. Im letzteren Fall ist Vorsicht geboten: Es könnte auch ein Schlaganfall sein. Und schließlich gibt es Patienten mit der Kombination dieser zeitlichen Verläufe. Die möglichen Auslöser des Schwindels, z. B. Lageänderungen, sowie begleitende Beschwerden, die vom Ohr oder von zentralen Hirnregionen wie Hirnstamm oder Kleinhirn ausgehen können, sind ebenfalls wichtig.