Pneumologie, Allergologie und Dermatologie
摘要
Klimawandelbedingte Umweltveränderungen beeinträchtigen zunehmend die Kindergesundheit – besonders Atemwege, Immunsystem und Haut. Dieses Kapitel beleuchtet relevante klinische Effekte im deutschsprachigen Raum. Kinder sind in ihrer Entwicklung besonders anfällig gegenüber Luftschadstoffen wie Feinstaub und Ozon, die mit erhöhter Krankheitslast und Sterblichkeit einhergehen. Klimatische Veränderungen verlängern Pollensaisons, erhöhen Allergenkonzentrationen und verschärfen Erkrankungen wie Asthma oder allergische Rhinokonjunktivitis. In der Dermatologie steigt durch mehr UV-Strahlung das Hautkrebsrisiko, atopische Dermatitis wird durch Hitze, Schadstoffe und Schimmelpilze verstärkt. Auch neue Phänomene wie die Raupendermatitis durch den Eichenprozessionsspinner gewinnen an Relevanz. Prävention, Aufklärung und Klimaschutz sind zentrale Aufgaben, um Kinder hier wirksam zu schützen.