Der Einfluss des Menschen auf die Umwelt ist nicht zu leugnen. Er ist divers im Hinblick auf die eingetragenen Schadstoffe und vollumfänglich durch die Belastung von Atmosphäre, Oberflächen- und Grundwässern, der Bodenzone sowie der pflanzlichen und tierischen Lebewelt bis hin zu uns selbst. Die Bedeutung der Beeinflussung der Umwelt durch den Menschen zu erfassen, ist Ziel umweltgeochemischer Untersuchungen. In der Regel geht es um das Erkennen räumlicher und/oder zeitlicher Konzentrationsgradienten. Aber Konzentrationsmessungen alleine ermöglichen nicht immer die gewünschte eindeutige Aussage, vor allem nicht im Hinblick auf den Abbau im Zuge von Sanierungsmaßnahmen. Hier bietet der Einsatz isotopengeochemischer Untersuchungsmethoden, vor allem der stabilen (also nichtradioaktiven) Isotope, eine weitere zielführende Möglichkeit. Im Zusammenspiel mit den Konzentrationsmessungen lassen sich dadurch die Herkunft eines Schadstoffes identifizieren und dessen Abbau charakterisieren. Die Beeinflussung der Umwelt durch den Menschen wird exemplarisch anhand von drei Themenbereichen vorgestellt, die derzeit im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen stehen, zugleich aber auch von gesellschaftspolitischem Interesse sind.

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Umweltgeochemie – Chemische Facetten des Anthropozäns

  • Harald Strauß

摘要

Der Einfluss des Menschen auf die Umwelt ist nicht zu leugnen. Er ist divers im Hinblick auf die eingetragenen Schadstoffe und vollumfänglich durch die Belastung von Atmosphäre, Oberflächen- und Grundwässern, der Bodenzone sowie der pflanzlichen und tierischen Lebewelt bis hin zu uns selbst. Die Bedeutung der Beeinflussung der Umwelt durch den Menschen zu erfassen, ist Ziel umweltgeochemischer Untersuchungen. In der Regel geht es um das Erkennen räumlicher und/oder zeitlicher Konzentrationsgradienten. Aber Konzentrationsmessungen alleine ermöglichen nicht immer die gewünschte eindeutige Aussage, vor allem nicht im Hinblick auf den Abbau im Zuge von Sanierungsmaßnahmen. Hier bietet der Einsatz isotopengeochemischer Untersuchungsmethoden, vor allem der stabilen (also nichtradioaktiven) Isotope, eine weitere zielführende Möglichkeit. Im Zusammenspiel mit den Konzentrationsmessungen lassen sich dadurch die Herkunft eines Schadstoffes identifizieren und dessen Abbau charakterisieren. Die Beeinflussung der Umwelt durch den Menschen wird exemplarisch anhand von drei Themenbereichen vorgestellt, die derzeit im Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen stehen, zugleich aber auch von gesellschaftspolitischem Interesse sind.