Ein Instrument der EU-Kohäsionspolitik ist die Schaffung von sogenannten „Makroregionen“, von denen bisher vier bestehen: Der Ostseeraum (2009 gegründet), der Donauraum (2010 gegründet), der adriatisch-ionische Raum (2014 gegründet) und der Alpenraum (2015 gegründet). Die bisher vier „Makroregionalen Strategien“ betreffen 19 EU-Mitgliedstaaten und 8 Nichtmitgliedstaaten. Diese Makroregionen werden von der EU als wesentliche Elemente der Kohäsionspolitik gesehen. Sie will mit ihrer makroregionalen Strategie einen politischen Rahmen schaffen, der es Ländern dieser Makroregionen ermöglichen soll, gemeinsam Probleme anzugehen und Lösungen dafür zu finden bzw. das gemeinsame Potenzial besser zu nutzen. Damit soll erreicht werden, dass die beteiligten Länder verstärkt zusammenarbeiten, um Probleme zu lösen, zu denen sie alleine nicht in der Lage wären. Eine makroregionale Strategie kann durch EU-Fonds, u. a. durch die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, unterstützt werden. Die Makroregionen müssen sich nach dem „Europäischen Grünen Deal“ richten, der beabsichtigt, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, ein „stärkeres Europa in der Welt“ zu schaffen und die EU den Bürgern näherzubringen.

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Die makroregionale Strategie der EU (Makroregionen)

  • Werner Kreisel

摘要

Ein Instrument der EU-Kohäsionspolitik ist die Schaffung von sogenannten „Makroregionen“, von denen bisher vier bestehen: Der Ostseeraum (2009 gegründet), der Donauraum (2010 gegründet), der adriatisch-ionische Raum (2014 gegründet) und der Alpenraum (2015 gegründet). Die bisher vier „Makroregionalen Strategien“ betreffen 19 EU-Mitgliedstaaten und 8 Nichtmitgliedstaaten. Diese Makroregionen werden von der EU als wesentliche Elemente der Kohäsionspolitik gesehen. Sie will mit ihrer makroregionalen Strategie einen politischen Rahmen schaffen, der es Ländern dieser Makroregionen ermöglichen soll, gemeinsam Probleme anzugehen und Lösungen dafür zu finden bzw. das gemeinsame Potenzial besser zu nutzen. Damit soll erreicht werden, dass die beteiligten Länder verstärkt zusammenarbeiten, um Probleme zu lösen, zu denen sie alleine nicht in der Lage wären. Eine makroregionale Strategie kann durch EU-Fonds, u. a. durch die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds, unterstützt werden. Die Makroregionen müssen sich nach dem „Europäischen Grünen Deal“ richten, der beabsichtigt, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent zu machen, ein „stärkeres Europa in der Welt“ zu schaffen und die EU den Bürgern näherzubringen.