Die „Europäischen Verbünde für territoriale Zusammenarbeit“ (EVTZ) in den Alpen
摘要
Alle die genannten Organisationen, Institutionen und Strategien haben sich der Nachhaltigkeit verpflichtet. Sie sind damit für die großen Visionen und die Formulierung der Rahmenbedingungen zuständig, innerhalb derer die Entwicklung der Alpen stattfinden soll. Es ist jedoch klar, dass mit der allgemeinen Akzeptanz des Prinzips der Nachhaltigkeit allein keine konkreten Ergebnisse erzielt werden können. Dafür bedarf es über die theoretische Forderung, dass die Entwicklung der Alpen „nachhaltig“ geschehen müsse, konkreter Umsetzungsmaßnahmen. Diese können natürlich normalerweise nicht den gesamten Geltungsbereich der jeweiligen genannten Institutionen einbeziehen. Sondern die einzelnen Projekte sind auf bestimmte konkrete Themen fokussiert und werden kleinräumig auf regional oder lokal begrenzter Ebene durchgeführt. Darum bemühen sich alle aufgeführten grenzüberschreitenden Aktivitäten, wobei es nachzuvollziehen ist, dass sich die praktische Arbeit wesentlich schwieriger und komplizierter gestaltet als die generelle Zustimmung zu dem – wenn auch sinnvollen und richtigen – Schlagwort „Nachhaltigkeit“. Wie effizient die jeweiligen praktischen Ansätze tatsächlich sind, wird an einem speziellen Beispiel, den „Europäischen Verbünden für territoriale Zusammenarbeit“ (EVTZ) in den Alpen, untersucht.