Die primäre Aufgabe von Hörsystemen besteht darin, eine Hörminderung/einen Hörverlust bestmöglich auszugleichen und so das Lautsprachverständnis hörgeschädigter Menschen zu verbessern bzw. ein solches herbeizuführen. Exemplarisch für die unterschiedlichen Arten von Hörsystemen stehen hier konventionelle Hörgeräte und die Hörprothese Cochlea-Implantat (kurz CI), da beruflich Pflegende diesen im berufspraktischen Alltag zumeist begegnen. Doch statt den Patient:innen bei der interpersonellen Kommunikation im lautsprachlich geprägten Pflegealltag zum Vorteil zu gereichen, fristen besagte Hörsysteme oftmals ein ungenutztes „Nachtschrankschubladendasein“, da den Patientinnen und Patienten nicht selten die benötigte Unterstützung beim Handling (Umgang/Handhabung) ihrer „Zweitohren“ versagt bleibt. Verantwortlich für die Misere ist nach Meinung vieler Berufskolleg:innen ihre unzureichende Kenntnis in Bezug auf Hörgeräte und CIs im Allgemeinen und deren Handhabung im Besonderen. Beschrieben werden in diesem Kontext unter anderem Schwierigkeiten bei der korrekten Seitenzuordnung von Hörgeräten, dem Einsetzen/Herausnehmen derselben, dem Batteriewechsel, der Reinigung sowie dem Handling von Funktionsstörungen und der Funktionstestung. In Sachen Handhabung von Cochlea-Implantaten erachten Pflegefachkräfte unter anderem das Anlegen/Abnehmen der Hörprothese als extrem verunsichernd. Die nachfolgenden Ausführungen betrachten die vorgenannten Hörsysteme aus der Perspektive eines Pflegeproblems, vermitteln Kenntnisse in Bezug auf die Handhabung von und den Umgang mit vorgenannten Hörsystemen sowie zum benötigten Equipment. Zuvor jedoch Allgemeines zu Hörgeräten und der Hörprothese Cochlea-Implantat und deren Dokumentation.

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Konventionelle Hörgeräte und Cochlea-Implantat im Allgemeinen und der Umgang mit denselben im Besonderen

  • Mechthild Decker-Maruska

摘要

Die primäre Aufgabe von Hörsystemen besteht darin, eine Hörminderung/einen Hörverlust bestmöglich auszugleichen und so das Lautsprachverständnis hörgeschädigter Menschen zu verbessern bzw. ein solches herbeizuführen. Exemplarisch für die unterschiedlichen Arten von Hörsystemen stehen hier konventionelle Hörgeräte und die Hörprothese Cochlea-Implantat (kurz CI), da beruflich Pflegende diesen im berufspraktischen Alltag zumeist begegnen. Doch statt den Patient:innen bei der interpersonellen Kommunikation im lautsprachlich geprägten Pflegealltag zum Vorteil zu gereichen, fristen besagte Hörsysteme oftmals ein ungenutztes „Nachtschrankschubladendasein“, da den Patientinnen und Patienten nicht selten die benötigte Unterstützung beim Handling (Umgang/Handhabung) ihrer „Zweitohren“ versagt bleibt. Verantwortlich für die Misere ist nach Meinung vieler Berufskolleg:innen ihre unzureichende Kenntnis in Bezug auf Hörgeräte und CIs im Allgemeinen und deren Handhabung im Besonderen. Beschrieben werden in diesem Kontext unter anderem Schwierigkeiten bei der korrekten Seitenzuordnung von Hörgeräten, dem Einsetzen/Herausnehmen derselben, dem Batteriewechsel, der Reinigung sowie dem Handling von Funktionsstörungen und der Funktionstestung. In Sachen Handhabung von Cochlea-Implantaten erachten Pflegefachkräfte unter anderem das Anlegen/Abnehmen der Hörprothese als extrem verunsichernd. Die nachfolgenden Ausführungen betrachten die vorgenannten Hörsysteme aus der Perspektive eines Pflegeproblems, vermitteln Kenntnisse in Bezug auf die Handhabung von und den Umgang mit vorgenannten Hörsystemen sowie zum benötigten Equipment. Zuvor jedoch Allgemeines zu Hörgeräten und der Hörprothese Cochlea-Implantat und deren Dokumentation.