Die Omnipotenz „der Sprache über den Sprachen“ als Beitrag zur Weltliteratur. Thomas Manns später Roman Der Erwählte
摘要
In seinem letzten vollendeten Roman, Der Erwählte (1951), konzipiert Thomas Mann einen Erzähler, der sich zum Organ der Sprache macht. Dieser Erzähl- und Sprachgeist erschafft gottgleich eine Welt, die Thomas Mann als ‚international‘ bezeichnete und die sein seit dem Exil noch dringlicher gewordenes Selbstverständnis als ‚Weltbürger‘ humorvoll illustrieren soll.