Einer der bekanntesten Pheromonspezialisten, Edward O. Wilson von der Harvard University, ist der Ansicht, dass „Pheromone in gerader Linie mit den Hormonen verwandt sind“. Letztere sind weit nach den Pheromonen entstanden als deren Analogon für die chemische Kommunikation zwischen Zellen in einem mehrzelligen Organismus. Die Aggregationspheromone sind wahrscheinlich am ältesten. Schon in der Zeit, in der es noch keine mehrzelligen Organismen auf der Erde gab, haben sie dazu beigetragen, die Kommunikation zwischen Zellen der gleichen Art zu erleichtern. Dank ihnen ist auch die Konjugation von Bakterien möglich. Aggregationspheromone liegen auch der Bildung von einzelligen Kolonien zugrunde, von denen einige so stabil sind, dass sie auch als mehrzellige Organismen bezeichnet werden. Dazu gehören zum Beispiel die Flagellaten aus der Gattung Volvox (Abb. 1).

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Seit wann gibt es Pheromone?

  • Ivan G. Ivanov

摘要

Einer der bekanntesten Pheromonspezialisten, Edward O. Wilson von der Harvard University, ist der Ansicht, dass „Pheromone in gerader Linie mit den Hormonen verwandt sind“. Letztere sind weit nach den Pheromonen entstanden als deren Analogon für die chemische Kommunikation zwischen Zellen in einem mehrzelligen Organismus. Die Aggregationspheromone sind wahrscheinlich am ältesten. Schon in der Zeit, in der es noch keine mehrzelligen Organismen auf der Erde gab, haben sie dazu beigetragen, die Kommunikation zwischen Zellen der gleichen Art zu erleichtern. Dank ihnen ist auch die Konjugation von Bakterien möglich. Aggregationspheromone liegen auch der Bildung von einzelligen Kolonien zugrunde, von denen einige so stabil sind, dass sie auch als mehrzellige Organismen bezeichnet werden. Dazu gehören zum Beispiel die Flagellaten aus der Gattung Volvox (Abb. 1).