Von hier an betreten wir die Welt der Hypothesen und Vermutungen. Die Grundlage der Erregung des Geruchsrezeptors ist, wie bei jeder anderen Nervenzelle, die Depolarisation der Zellmembran. Wir rekapitulieren: Jede Zelle enthält Kalium-Ionen, der Zellzwischenraum Natrium-Ionen. Zwischen der Innen- und der Außenseite der Zellmembran besteht also ein deutlicher Potenzialunterschied. Ändert sich durch äußere Einflüsse die Durchlässigkeit der Membran für die beiden Ionenarten, so ändert sich auch ihre Konzentration auf beiden Seiten der Membran. Das führt zu einer unmittelbaren Änderung des elektrischen Potenzials. Das so erzeugte elektrische Signal breitet sich als Nervenimpuls über die Länge des Neurons aus. Zwei Zustände sind für das Neuron möglich: polarisiert (Signal „+“) und depolarisiert (Signal „−“). Zwischenzustände sind nicht möglich.

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Wie interagiert der Geruchsstoff mit dem Geruchsrezeptor?

  • Ivan G. Ivanov

摘要

Von hier an betreten wir die Welt der Hypothesen und Vermutungen. Die Grundlage der Erregung des Geruchsrezeptors ist, wie bei jeder anderen Nervenzelle, die Depolarisation der Zellmembran. Wir rekapitulieren: Jede Zelle enthält Kalium-Ionen, der Zellzwischenraum Natrium-Ionen. Zwischen der Innen- und der Außenseite der Zellmembran besteht also ein deutlicher Potenzialunterschied. Ändert sich durch äußere Einflüsse die Durchlässigkeit der Membran für die beiden Ionenarten, so ändert sich auch ihre Konzentration auf beiden Seiten der Membran. Das führt zu einer unmittelbaren Änderung des elektrischen Potenzials. Das so erzeugte elektrische Signal breitet sich als Nervenimpuls über die Länge des Neurons aus. Zwei Zustände sind für das Neuron möglich: polarisiert (Signal „+“) und depolarisiert (Signal „−“). Zwischenzustände sind nicht möglich.